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Dienstag, 17. Oktober 2017

Donnerstag, 24. August 2017

Coverdesign und Leidenschaft

Tja, Nachbarn ich gestehe es ich bin Coverdesigner aus Leidenschaft. Buchgesichter müssen faszinieren, einladen, die Seele des Buches und Autors widerspiegeln. Ein liebloses und seelenloses Cover lädt nicht ein zum Lesen. Diese neuen Trends? Natürlich bediene ich sie auch, wenn der Autor oder der Verlag es unbedingt wollen, aber am liebsten ist es mir wenn es den Inhalt in einer Momentaufnahme des Buches wieder gibt. Das gelingt nicht, wenn man im sogenannten Trend ist. Mainstream war irgendwie noch nie meins, ich finde Bücher gehören nicht in einen Mainstream und viele Autoren bestätigen mir das auch immer wieder. Ein dahingezimmertes Cover, das ist ein „No Go“. Ich verstehe auch nicht warum es Unkundige immer wieder selbst versuchen und damit dann leider auch ihr tolles eigenes Werk dem Verfall preisgeben. Ich selbst komme aus dem Genre Krimi/Thriller und ja auch Kinderbücher und nein die Krimis sind keine Anleitungen für Kinder zum morden *grins. Das Genre Crime und da fällt es mir am meisten auf ist eigentlich immer der gleiche Einheitsbrei und der Autor wundert sich am Ende das sein Buch nicht läuft. Ich höre dann immer die Klage, ja aber ein tolles Cover ist auch teuer. Stimmt, wenn es schlecht gemacht ist, dann ist es teuer, denn dann ist das Buch futsch. Natürlich gibt es auch überteuerte Cover, aber ein guter Preis in der Mitte fängt bei 100 Euro an und dann sollte es auch schon ordentlich sein und mit allem versehen sein was Buch so braucht (Beschnittkanten, Buchrücken, ISBN Klappentext und Barcode).
Ich hatte vor einiger Zeit ein Erlebnis über das ich heute noch schmunzeln muss, da schrieb ein Leser in einer Rezension: „ „Das beste am Buch war das Cover.“ Für den Autor hat mir das wirklich leidgetan, aber er wollte ja nicht hören. Der Plot war toll, aber er hat es nicht bearbeiten lassen. Schade. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Bei meinem ersten Krimi „Elche morden nicht“ habe ich ein dunkles düsteres Cover gewählt, der Erfolg dieses Buches war so übel, das ich dachte, am Werk selbst kann es nicht liegen, denn es war ordentlich lektoriert und korrigiert. Es lag am Buchgesicht. Ich habe dann das getan was ein Grafikverrückter so macht, meine Bilder durchgesehen, Norwegen und vor allem Elche und dann habe ich mich für eine meiner Nordlichteraufnahmen entschieden. Und das Buch erfreut sich jetzt großer Beliebtheit und das seit Jahren. Beim „Tod riecht süß“ habe ich mich wiederum bewusst für das düstere entschieden, das gibt die Momentaufnahmen des Buches wieder. Ja, es gibt Leute, die finden es geil, aber es gibt auch Leute, denen flößt es Angst ein. Es sind eben unterschiedliche Sachen. Bei Teil 2 habe ich mich wieder für etwas anderes entschieden, bin aber dem Hintergrund treu geblieben und wieder sind es die Momentaufnahmen die mich faszinieren.
Kinder wiederum brauchen bunte Bücher, das Leben ist bunt und was gibt es schöneres für ein Kind in eine bunte Welt zu fallen, die harte Realität kommt noch früh genug. Dennoch Kinder sind ein knallhartes Publikum und ein sehr ehrliches, was wiederum richtig toll ist. Es wird uns hier gezeigt, dass nicht das toll ist, was wir Erwachsenen schön finden. Gute Geschichten brauchen gute Buchgesichter. Allen einen tollen Tag .

Dienstag, 22. August 2017

Unfassbar



Tja, Nachbarn ist ja schon spaßig was man alles für Mails so in der Früh bekommt. Da möchte jemand meine www.sheep-black.com optimieren für schlappe 170 Euros. Meine Seite ist aber bereits SEO optimiert, das mache ich ganz alleine zum Nulltarif. Ergo habe ich mich bedankt und abgelehnt. Eine Jona möchte sich mit mir treffen, die Gründe dafür liegen im Dunkeln. Ich spreche leider kein russisch. Beatrice unterhält eine gemeinnützige Stiftung, die ich unterstützen soll mit mindestens 200 Euro. Ja, geht leider nicht, ich unterstütze schon herrenlose Katzen und verwilderte Junggesellen. Und jetzt kommt der Kracher des Tages.  Ich habe angeblich geerbt in Südafrika, 200 Millionen. Ich schmeiß mich weg. Ich glaube ich werde demnächst mal einen sozialkritischen Krimi schreiben, in dem ich alles das verarbeite was mir hier und da so widerfährt. Angefangen von durchgeknallten Frauenzimmern, die mich verfolgen und sich irgendwas Wahnhaftes einbilden, weiter über wirre Nachbarn, bis hin zu den einschlägigen Angeboten dubioser Verlage. Ich sage euch das werden die Kracher und die Lacher der Nation. Ich frage mich wirklich langsam für wie blöde wird man eigentlich gehalten? Da hat man ja direkt Glück, dass diese Mails elektronisch abbaubar sind. Es lässt einen wirklich an dem gesunden Menschenverstand zweifeln. Das aber wohl witzigste ist, das sich Leute mein Buch kaufen nur um eine Hassrezension schreiben zu können. Mal ehrlich Leute, setzt es da nicht aus? Für knapp 8 Euro hätte man schon einen Monat ein Kind aus einem Dritte Welt Land unterstützen können. Wie groß sind somit Hass und Neid? Unfassbar, oder sehe ich das nur so? Nein, ich werde nicht die sozialen Medien verlassen und nein ich habe auch keine Angst vor so einer Mischpoke. Damit das nur einmal ganz deutlich wird. Ebenso werde ich nach wie vor bei NEIN zu Druckkostenzuschussverlagen bleiben und weiter ahnungslose Autoren unterstützen und informieren. Es macht somit keinen Sinn mich in irgendeiner Form zu bedrohen und mich zu nerven, denn ich sage es jetzt mal ganz lax: Ich bin schmerzfrei. In diesem Sinne ein schönen Tag.

Sachen gibt es, die gibt es gar nicht, oder doch?



Tja, Nachbarn, Sachen gibt es, die sollte es eigentlich nicht geben. Stellt euch mal vor, ihr lasst euer Manuskript durch ein teures und professionelles Lektorat laufen, dann werdet ihr mit den Anmerkungen des Lektoren nicht fertig, weil er euch nämlich nicht Bauchpinselt und euch über den grünen Klee lobt, sondern Tachles mit euch redet, was ihr nicht ertragen könnt, da ihr eben nur einer von vielen Autoren seid und es durchaus auch bessere gibt mit anderen Ideen. Dann  inszeniert ihr mit Lektor  ein Drama, das man denkt die Welt geht unter und lasst ihn damit einfach zurück. Muss da nicht jeder vernünftige Mensch denken, dass derjenige irgendwie nicht mehr richtig tickt? Damit aber nicht genug, ihr geht dann in eine Laienschreibgruppe, lasst euch da verarschen, bauchpinseln und glaubt nun, dass euer Werk bearbeitet ist. Man traut sich kaum es zu sagen, aber das Buch hat nach diesen Ergüssen dann soviel Fehler, dass der geneigte Leser, es nach drei Seiten wegfeuert und denkt er ist im Kaspertheater gelandet, oder unter Rechtschreibunkundigen. Schon übel wenn man die Wahrheit nicht so hinnehmen kann wie sie ist, nämlich das man nur einer unter ganz vielen ist und leider kein Bestsellerautor. Kann man nicht akzeptieren, dass man einfach eine schöne Geschichte erzählen wollte und muss man Menschen in den Arsch treten, die es gut meinen, weil sie eben Profis sind und es leider besser wissen, oder Gott sei Dank besser wissen. In diesem Sinne passt auf euch auf Nachbarn.

Montag, 21. August 2017

Neues aus der Nachbarschaft, von Menschen, Autoren und anderen Gegebenheiten

Tja, Nachbarn ich werde nun hier künftig hin und wieder man was bloggen. Wozu hat man schließlich einen Blog. Zudem alle immer gerne die Dinge aus der Nachbarschaft lesen, muss ich dann wohl ran.


Die lieben Autoren-Kollegen
Tja, Nachbarn was soll ich euch erzählen. Im Laufe meines Autorenlebens habe ich ja nun schon einige wirklich nette und kompetente Kollegen kennengelernt, aber auch das Gegenteil.
Da gibt es die Abteilung Missgunst, Neid und Co. Offenbar wissen manche Menschen nicht das Neid und Missgunst, die schlimmsten Herzkrankheiten auslösen können. Das sind dann die, die negative Rezensionen zu Büchern schreiben, die sie nie gelesen haben. Bedauerliche Kollegen.
Dann gibt es die unbelehrbaren Kollegen, die meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und seien der künftige Bestsellerautor schlechthin. Sie sind gegen alles, gegen Lektoren, die es gut meinen, gegen Coverdesigner die raten und es ebenfalls nur gut meinen. Das sind die, die dann am Ende von Rezensionen und Lesern erschlagen werden.
Dann gibt es Kollegen die glauben in Schreibgruppen erfolgreich zu sein, das ist ungefähr so, als würde der Blinde dem Tauben ein Buch vorlesen und die Ergebnisse sind dann auch dementsprechend köstlich.
Dramaqueens habe ich auch kennengelernt, die machen aus allem und jedem ein Drama, ganz schrecklich, sie heulen und toben, wenn sie ihren Willen nicht bekommen und wundern sich, dass sie niemand mehr ernst nehmen kann. Wenn man mit ihnen sich abgibt dann ist man einfach nur noch sprachlos am Ende.
Die netten und anspruchsvollen Kollegen möchte ich hier aber auch nicht vergessen. Ich habe tolle Kollegen die hervorragende Bücher abliefern, die sorgfältig mit ihren Büchern und Manuskripten umgehen und die dem Leser einen wahren Genuss bescheren, die werde ich euch hin und wieder ans Herz legen.
Der erste ist Ernst-Michael Schwarz. Seine Bücher bestechen durch Schönheit in der Sprache, einen tollen Lesefluss und letztlich durch eine hervorragende Recherchearbeit.

Der dritte Teil ist gerade in Arbeit und ich persönlich freue mich schon auf dieses Buch.
Bis neulich ihr Lieben und bleibt abscheulich :-)
 

Mittwoch, 21. Juni 2017

"Dipl.-Autor" ab 1.500 € zu haben!

Achtung: Ein weiteres "Geschäftsmodell" eines Verlages, der seine Zuschüsse hinter einem sogenannten "Literatur-Studium" ohne Professoren, hübschen Urkunden oder lockenden Spielen "versteckt". Ein besonderes Beispiel (siehe Bild) möchte ich euch nicht vorenthalten. Es geht auch in diesem Fall nicht um eine Listung oder Misskreditierung, sondern um reine Information, sodass Autoren genau prüfen können und auch sollten, auf was sie sich einlassen.
http://neinzudruckkostenzuschussverlagen.blogspot.de/